Vier Wochen Fastenzeit liegen hinter uns:
Anhalten — Rückschau:
Habe ich meine Fastenvorsätze bis jetzt einhalten können? Habe ich anders gelebt?
Muss ich mich neu justieren?
Habe ich durch meine Änderung von Lebensgewohnheiten „Wandlung“ erfahren?
An einem Besinnungstag, an dem ich teilnahm, war das Thema: Wandlung erleben! Bin ich offen für Wandlung?
Durch Verzicht oder Vorsätze kann ich offen werden für andere: Ein offenes Ohr kann anderen Klärung bringen. Aus Zuspruch und Trost kann Mut erwachsen. Ein freundliches Wort, ein offener Blick können den Tag für Menschen fröhlicher werden lassen. Mit etwas Zeit und durch Zuhören zeige ich: Du bist wichtig, du bist einzigartig!
Verwandlung ist nicht für andere sichtbar. Verwandlung ist in uns selbst.
8 Minuten Zeit haben, so schreibt unser Erzbischof in seinem diesjährigen Fastenbrief:
8 Minuten Zeit für einen Freund,
8 Minuten Zeit für Gott.
8 Minuten Zeit können für mein Gegenüber eine Wandlung bedeuten: Aus Zuhören kann ein „Mir wird zugehört“ werden. Aus Trost kann neue Hoffnung erwachsen. Aus Ansprechen kann ein Schritt aus der Einsamkeit werden.
8 Minuten für ein Gebet können eine erneute Vertrautheit mit Gott erwachsen lassen.
Im Gottesdienst kann ich meine Gedanken, Ängste auf den Altar legen. Ich kann Gott bitten auch mich zu verwandeln.
Was für ein Geschenk, wir dürfen glauben: Gott ist in Jesus Christus Mensch geworden.
Petra Sprink, Bergisch Gladbach |