Autor/in: Gabi Rose, Wuppertal
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26. Februar 2026

 
Am Anfang war das Wort
 

Seit einigen Jahren suche ich mir zum Jahresanfang Texte für das Jahr. Manchmal ist es ein Buch mit Impulsen oder Gebeten für jeden Tag. Hin und wieder ein Gedichtband. Im vergangenen Jahr habe ich beim Bummeln durch die Altstadt in Lübeck eine Buchdruckerei entdeckt. Später bekam ich zu meinem Geburtstag einen Gutschein für eben diesen Laden geschenkt. Lange habe ich mich mit einer Textsuche beschäftigt und dann stand ich im neuen Jahr 2026 im Laden und habe spontan alle Planung über Bord geworfen und mich für die ersten Verse des Johannesevangeliums (1,1-5) entschieden.


Im Anfang war das Wort, 
 und das Wort war bei Gott, 
 und das Wort war Gott. 
 Im Anfang war es bei Gott.
 Alles ist durch das Wort geworden 
 und ohne das Wort wurde nichts, was geworden ist. 
 In ihm war das Leben 
 und das Leben war das Licht der Menschen.
 Und das Licht leuchtet in der Finsternis 
 und die Finsternis hat es nicht erfasst.


Diese wunderbaren Verse haben mir in der Bibel immer besonders gut gefallen und mich auch durch schwierige Zeiten begleitet. Immer wieder habe ich dieses Licht in meinem Gegenüber leuchten sehen und fühlte mich getröstet und getragen. Ein Lächeln, eine Geste der Anteilnahme oder auch ganz konkrete Unterstützung - es gibt viele Möglichkeiten. Und dann noch das kleine, aber mächtige Wort „Danke“. Manchmal sind es gerade die Kleinigkeiten, die unser Leben positiv beeinflussen. 


Für die Fastenzeit habe ich mir ein „Plus“ vorgenommen: Ein wenig mehr Licht für andere zu sein.

Gabi Rose, Wuppertal

 
 
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