Autor/in: Peter Jansen, Köln
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22. März 2026

 
Auferweckung des Lazarus (Joh 11, 1-45)
 

Das heutige lange Evangelium berichtet uns von der Auferweckung des Lazarus, des Bruders von Martha und Maria. Der erste Teil der Episode erzählt, dass Lazarus, ein Freund von Jesus, krank ist und die Schwestern um den Besuch Jesu bitten. Der lässt sich aber viel Zeit und als er endlich nach Tagen erscheint, ist Lazarus gestorben und begraben. „Wärst Du hier gewesen, dann wäre unser Bruder nicht gestorben!“ Martha ist untröstlich, aber weiß, dass Jesus ihnen auch in dieser Situation beisteht: „Alles, was du von Gott erbittest, wird Gott dir geben.“ Martha glaubt und vertraut Jesus und bekennt, dass er der Christus ist, der Messias. Jesus ist bewegt vom Glauben und Vertrauen der beiden Schwestern. So ruft er den Lazarus aus dem Grab heraus, nachdem der Grabstein fortgerollt worden war. „Lazarus, komm heraus!“

Die Menschen erfahren, dass bei Gott nichts unmöglich ist: Blinde sehen, Lahme gehen und Tote werden zum Leben erweckt. 

Die Lazarusgeschichte wird uns 14 Tage vor Ostern vorgelesen und verweist auf die Auferweckung Jesu: Gott ruft zum Leben – er ist Herr über Leben und Tod!

In der Sprache der heutigen alttestamentlichen Lesung sagt Gott: „Ich hauche euch meinen Geist ein, damit ihr lebendig werdet.“ (Ez 37,14a)

Das ist die Osterbotschaft: Gott will, dass wir das Leben haben und es in Fülle haben – er hat uns seinen Geist eingehaucht – in uns lebt göttliches Leben. Wir dürfen Jesus glauben und vertrauen, so wie es im Lied heißt: „Mit Glauben und Vertrauen wir dich verdeckt hier schauen in deiner Niedrigkeit. Ach, lass es, Herr, geschehen, dass wir im Himmel sehen dich einst in deiner Herrlichkeit!“

Peter Jansen, Köln 

 
 
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