Autor/in: Sabina Pfeiffer, Maria Enzersdorf
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12. März 2026

 
Eins sein mit Gott
 

Heute möchte ich mal eine Frage an Jesus stellen – mit einer fiktiven Antwort von ihm, die für mich passt. Für dich vielleicht auch?

Frage an Jesus: „Wie ist es, eins zu sein mit Gott?“

Antwort von Jesus: „Mein liebes Kind, diese Frage kann ich dir nur so beantworten, dass du sie verstehst. Ich kann dir dieses Einssein mit meinem Vater nur in deiner Sprache erklären und dir anhand von Beispielen erklären, damit du es ein bisschen verstehen kannst. 

Denke an Sonntag, an die Messe und die Kommunion, wenn du mein Blut trinkst. Du spürst dieses „Etwas“, dieses „Prickeln“, das sich im ganzen Mund ausbreitet. Du spürst, wie es dann deinen ganzen Körper durchströmt.

In diesem Einssein mit unserem Vater gibt es kein Außen und kein Innen mehr. Es gibt nur mehr das Ganze. Es gibt kein Denken mit dem Kopf, sondern nur mehr ein SEIN. In diesem Einssein gibt es keine Zeit.

Es gibt nur mehr Liebe, die drängt, gelebt zu werden. Diese Liebe, die sich verschenken und verströmen will.

Es gibt kein „Individuum“ mehr, sondern alles ist eins in der Liebe. Es gibt keine Bewertung und kein Schauen mit dem menschlichen Auge. Es gibt nur mehr das Schauen mit dem Auge der Liebe. Kein Hass, kein Neid, … nichts Negatives. Es ist nichts da außer Liebe.

In diesem Augenblick ist euch Gott so nahe, dass ihr fast zerspringen mögt und grenzenloses Vertrauen da ist.“

Jeder ist EINS mit unserem Vater – aber die Erfahrensweise dieses Zustands ist immer subjektiv! Deswegen gibt es für das Einssein mit Gott keine „Beschreibung“, die auf jeden zutrifft. Es gibt immer nur das eigene subjektive Erleben – somit auch mein eigenes Erleben.

Dies ist die wichtigste Botschaft dabei.

Sabina Pfeiffer, Maria Enzersdorf

 
 
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